| |
Renaissancemusik und Metal
Heute schlägt uns die Stunde der Wahrheit, in einer Zeit, in der sich
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen: Zur 13. Stunde. Wie Donner
erklingt die Musik, wie ein Blitz durchfährt sie die Gedanken. Deshalb
nennen sich die sechs Landsberger Musiker wie die Ambosswolke: Cumulo
Nimbus. Moderne harte Gitarrenriffs und berstendes Schlagwerk mischen
sich mit lieblichen Lautenklängen und Flötenmelodien. In dieser Weise
läuten Carolynn, Lady Doro, Mathis Mandjolin, Erik der Müllermeister,
Pat Houdt und Kaeptän Köhler die Stunde der Wahrheit ein. Mit einer
avantgardistischen Kombination aus Renaissancemusik und Metal entführen
sie das Auditorium in eine Welt 500 Jahre vor unserer Zeit, voll von
Minne, Met und Moritaten...
"Tagediebe, Taugenichtse, Spielleut', Streuner und Gelichter,
alle die hier nichts mehr hält: Uns gebührt der Thron der Welt!"
|
|
Zur Geschichte von Cumulo Nimbus:
Die Geschichte von Cumulo Nimbus nahm ihren Anfang im November des
Jahres 2000 in der mittelalterlichen Stadt Landsberg am Lech. Damals
entstand die Idee, mittelalterliche- und Renaissance-Musik mit harten
Gitarren, Bass und Schlagzeug zu spielen, zu deren Vollendung Laute,
Mandoline, Geige und Blockflöte hinzugefügt wurden. So begannen Mathis,
Erik, Pat und Carolynn Lieder zu schreiben, um schließlich im April 2001
ihren ersten Auftritt bei den „Landsberger Kulturtagen“ (Isotope2001) zu
bestreiten. Bei dieser Gelegenheit fand sich in Sir Robin ein
Wegbegleiter am Tieftöner, der allerdings die Band im Sommer 2006 aus
persönlichen Gründen verließ. Lady Doro an der Geige stieß im Sommer
2003 dazu. Im Herbst 2006, kurz nach der Produktion des Albums „Stunde
der Wahrheit“ übernahm Kaeptän Kähler nach einiger Zeit des Suchens Sir
Robins Part am Bass. |
Titelliste:
1. Dämmerung 0:47
2. Carpe Noctem 3:48
3. Knochenmann 4:51
4. Totensonntag 5:11
5. Alte Mühle 4:18
6. Blutrote Segel 5:13
7. Irrfahrt 1:30
8. Flüssig Gold 3:57
9. Stadt unter Wasser 7:11
10. Erbarmen 5:29
11. Aderlass 3:24
12. Bonus Video: Aderlass
|
|
|
Musik:
In kontrapunktischen Arrangements verschmelzen verschiedenste
altertümliche und moderne Instrumente zu einem harmonischen Klangbild.
Ausgangspunkt dabei ist die Musik der englischen, französischen und
deutschen Renaissance im ausklingenden 16. und beginnenden 17.
Jahrhundert. Liebliche Flöten-, Lauten- und Geigenmelodien mischen sich
mit aufmüpfigem Krummhorn, harten Bass- und E-Gitarren-Riffs und
berstendem Schlagwerk. Daraus resultiert der eigene Stil von Cumulo
Nimbus: Einmal in härterer Gangart und dann wieder in sanften Balladen.
Texte:
Gehaltvolle deutsche Texte, die meist fabelgleich eine Pointe kurz vor
Ende beinhalten und den Zuhörer zum Mitsingen oder Nachdenken animieren.
Von mittelalterlichen Mythen und Sagen wird ein Bogen bis in die
Gegenwart geschlagen und oft Themen angeschnitten, wie sie aktueller
nicht sein können. |